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»Not all spaces are territories«: creating other possible urban worlds in and from Latin America – an interview with Raúl Zibechi

Geographica Helvetica – 2019

In light of his most prominent book Territories in Resistance (Zibechi, 2008), we conducted an interview with the researcher, journalist, and activist Raúl Zibechi. A well-known Uruguayan columnist with various Latin American newspapers, Zibechi was introduced to an English-speaking audience when translations of two of his books were published in 2010 and 2012 (Zibechi, 2010, 2012a). Combining activism and research, he has been working with social movements throughout Latin America since the 1980s. Socioterritorial movements, the key concept around which much of Zibechi’s work revolves, are of particular interest for our theme issue »Contested Urban Territories: Decolonized Perspectives«.

Our interview revisits Zibechi’s idea of the emergence of new or other subjects through socioterritorial practices, and in consequence, of socioterritorial movements as harbingers of possible urban futures. In this context, the interview also explores links to the writings of Carlos Walter Porto Gonçalves on »territory«, Henri Lefebvre on »space«, and Frantz Fanon on »zones of being and non-being«. We understand a conversation along these lines as a contribution to the ongoing debate on a decolonialization of knowledge and knowledge production in the field of urban studies.

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Streule, Monika and Anke Schwarz (2019) »Not all spaces are territories«: creating other possible urban worlds in and from Latin America – an interview with Raúl Zibechi. In: Theme issue: Contested urban territories. Decolonized perspectives. Geographica Helvetica, 74, 105–111. https://doi.org/10.5194/gh-74-105-2019

Vor der Gentrification? Feldstudie der Rosengartenstrasse in Zürich Wipkingen

Seminar Frühjahrssemester – 2018

In diesem Seminar untersuchen wir am Beispiel der Rosengartenstrasse mit ethnografischen Methoden wie Beobachtung, Interviews und fotografische Erkundungen der gelebte Alltag in einem zentralen Stadtteil von Zürich. Die Rosengartenstrasse als ehemaliger Teil der Westtangente ist heute eine sehr stark befahrene Strasse mitten durch ein Wohnquartier. Gemäss den Vorstellungen des Kantonsrats und des Stadtrats Zürich soll die Rosengartenstrasse vom Durchgangsverkehr befreit und mit einer Tramlinie erschlossen werden. Wird dieses Projekt umgesetzt, sind erhebliche Veränderungen in der Bevölkerungszusammensetzung und der Gewerbenutzung zu erwarten.

In diesem Wahlfach widmen wir uns dem Quartier, in dem obwohl die angestrebten Verkehrsberuhigungsmassnahmen umstritten sind und frühestens 2024 realisiert werden könnten, bereits heute erste bauliche Veränderungen sichtbar sind. Wir gehen der Frage nach, wie sich das alltägliche städtische Leben entlang der Rosengartenstrasse und im Quartier heute gestalten. Was zeichnet das Quartier aus? Welche urbane Qualitäten schätzen die Bewohner*innen und Gewerbetreibenden? Was würde eine Verkehrsberuhigung für sie bedeuten? Für diese Studie arbeiten wir mit verschiedenen Techniken der ethnografischen Feldforschung. Das aktuelle Strassenbild wird festgehalten und Anwohner*innen, Gewerbetreibende wie auch Passant*innen werden interviewt. Textdiskussionen und Gastbeiträge ergänzen dabei die empirische Studie. Aus dem erhobenen Material produzieren wir gemeinsam eine Zeitung, die wir im Quartier verteilen. Ziel des Seminars ist es, sowohl Ergebnisse über aktuelle urbane Transformationsprozesse zu gewinnen, als auch Erkenntnisse im Hinblick auf Potentiale und Qualitäten in der städtebaulichen Raumentwicklung zu generieren.

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Zwischenberichte 002/

Die Rosengartenstrasse. Beruhigt in die Gentrifizierung?

Die Zeitung «Die Rosengartenstrasse» setzt sich mit dem Quartier entlang der Buchegg- und Rosengartenstrasse auseinander. Dieser ehemalige Teil der Westtangente ist auch heute sehr stark befahren und führt mitten durch ein Wohnquartier. Gemäss den Vorstellungen des Kantonsrats und des Stadtrats Zürich soll die Rosengartenstrasse vom Durchgangsverkehr befreit und mit einer Tramlinie erschlossen werden. Wird dieses Projekt umgesetzt, sind erhebliche Veränderungen in der Bevölkerungszusammensetzung und der Gewerbenutzung zu erwarten. Die Zeitung «Die Rosengartenstrasse» entstand im Wahlfach des Frühlingssemesters 2018. Die Studierenden führten zahlreiche Interviews mit unterschiedlichen Menschen im Quartier Wipkingen. Ein historischer Rückblick auf die Verkehrsplanung in Zürich vertieft das Thema und zwei Gastbeiträge weiten den Blick über die Rosengartenstrasse hinaus.

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Gentrification in Zürich: Die Weststrasse im Wandel

Seminar Frühjahrssemester – 2017

In diesem Seminar untersuchen wir am Beispiel der Weststrasse mit ethnografischen Methoden wie Beobachtung, Interviews und fotografische Erkundungen die aktuelle Transformation eines zentralen Stadtteils von Zürich. Die Weststrasse hat sich in nur fünf Jahren deutlich verändert: Von der autobahnähnlichen Westtangente zur verkehrsberuhigten Quartierstrasse. Im Zuge des Verkehrsentscheids wandelt sich nicht nur die Strasse sondern auch der angrenzende Stadtteil grundlegend. Heute finden wir hier ein urbanes Trendquartier mit attraktiven Wohnlagen für gutverdienende Neuzuzüger_innen, Arbeitsplätzen und verschiedensten trendy Restaurants. Viele langjährige Anwohner_innen oder Ladenbesitzer_innen können sich indes die steigenden Mieten der renovierten Liegenschaften nicht mehr leisten und müssen wegziehen. Dieser Verdrängungsprozess im ehemaligen Arbeiter_innenquartier untersuchen wir im Seminar und versuchen, andere Möglichkeiten einer städtebaulichen Entwicklung zu erarbeiten.

In diesem Seminar gehen wir also der Frage nach, wie sich die Weststrasse und das Quartier in den letzten Jahren baulich, ökonomisch und sozial verändert hat. Wer profitiert von der Verkehrsberuhigung? Wer nicht? Für diese Studie arbeiten wir mit verschiedenen Techniken der ethnografischen Feldforschung. Transformationen im Strassenbild werden festgehalten, architektonische Eingriffe analysiert und Anwohner_innen, Gewerbetreibende wie auch Passant_innen werden interviewt. Textdiskussionen und Gastbeiträge ergänzen dabei die empirische Studie. Ziel des Seminars ist es, sowohl Ergebnisse über aktuelle urbane Transformationsprozesse zu gewinnen, als auch Erkenntnisse im Hinblick auf Potentiale und Qualitäten in der städtebaulichen Raumentwicklung zu generieren.

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Zwischenberichte 001/

Die neue Weststrasse. Fünf Jahre nach der Verkehrsberuhigung und Umgestaltung

Die Zeitung «Die neue Weststrasse» setzt sich mit den laufenden Aufwertungs- und Verdrängungsprozessen entlang der Weststrasse in Zürich auseinander. Sie entstand im Wahlfach des Frühlingssemesters 2017. Die Studierenden führten zahlreiche Interviews mit unterschiedlichen Menschen im Quartier. Zwei Gastbeiträge weiten den Blick über die Weststrasse hinaus.

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Stadtspaziergang

Weststrasse: Ein Gentrifizierungsspaziergang

Im Rahmen des Tsüri Fokusmonats Wohnen führten die Stadtforscherin Monika Streule und Tsüri Chefredaktor Simon Jacoby am 23. November 2020 rund 20 Spaziergänger*innen der Weststrasse entlang. Hier erfährst du die wichtigsten Erkenntnisse des Rundgangs.

Gestaltung, Aneignung und Kontrolle im öffentlichen Raum

Seminar Frühjahrssemester – 2016

In dieser ethnografischen Feldforschung gehen wir der Frage nach, wie urbaner Raum in Zürich gestaltet ist, wie er wahrgenommen und wie er genutzt wird. Damit vertiefen wir unser Wissen über Techniken der ethnografischen Feldforschung. Transformationen im Strassenbild werden festgehalten, architektonische Eingriffe analysiert und Nutzerinnen und Nutzer der Parks und Plätze eingeladen, an einer Umfrage über ihre Gewohnheiten und Bedürfnisse im öffentlichen Raum teilzunehmen. Wer ist sichtbar? Wer verweilt? Wer wird kontrolliert? Welche Ordnung soll durchgesetzt werden? Welche Aktivitäten lässt die Architektur des öffentlichen Raums zu? Wie wird der Raum genutzt und angeeignet?

Eine ethnografische Feldstudie konkreter Plätze, Parks und Strassen Zürichs anhand von Interviews und Beobachtung liefert Aufschluss über diese Fragen. Textdiskussionen und Gastbeiträge ergänzen dabei die empirische Studie. Ziel des Seminars ist es, sowohl Ergebnisse über den von räumlicher Praxis, konzipiertem und sozialem Raum zu gewinnen, als auch Erkenntnisse im Hinblick auf Potentiale und Qualitäten in der Raumgestaltung zu generieren.

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